Zwei neue Feuerwehrfahrzeuge übergeben
PK 21.8.2002 (überarbeitet mh)


Ehrenberg. (sre) Im feierlichen Rahmen erhielt die Freiwillige Feuerwehr Tegernbach jetzt ein Feuerwehrfahrzeug aus dem Bestand der aufgelösten e.on Betriebsfeuerwehr. Der Hintergrund dieser Aktion: Aus Kostengründen wurde vor kurzem die von E-on bisher finanzierte Betriebsfeuerwehr aufgelöst. Auf dem Betriebsgelände anfallende Unfall- und Brandschutzaufgaben übernimmt von nun auch die Feuerwehr Pfaffenhofen.
Das dadurch "frei" gewordene Einsatzfahrzeug steht ab sofort im Dienst der FFW Tegernbach. Zudem konnte das bisherige Fahrzeug Fahrzeug der FFW Tegernbach an die Feuerwehr Ehrenberg übergeben werden. Damit wurde vor allem den Einsatzschwerpunkten in und um Tegernbach Rechnung getragen. Denn die Nähe zur B 300 und der unfallträchtige Schöntaler Berg erfordern eine Feuerwehr, die möglichst schnell und unabhängig von anderen Feuerwehren auf Notfälle reagieren kann.

Die Spende habe zudem den Charakter einer Wiedergutmachung, wie ein Sprecher schmunzelnd mitteilte. Auch die FFW Ehrenberg erfährt mit der Übernahme des neuen Fahrzeugs eine beträchtliche Aufwertung und ein Stück mehr Mobilität. Bürgermeister Hans Prechter, selbst jahrelang aktives Mitglied in der FFW Pfaffenhofen, lobte in seiner Ansprache das Engagement aller Mitglieder und den sehr guten Zustand der beiden Fahrzeuge. Im Zuge der Veranstaltung überreichte außerdem die Sparkasse Pfaffenhofen eine Spende in Höhe von 4000 an die FFW Pfaffenhofen. Damit beteiligte sich die Sparkasse an der anstehenden Beschaffung eines neuen Einsatzleitwagens für die Feuerwehr Pfaffenhofen. Denn gelegentlich wurde in den Aufenthaltsräumen der Sparkasse durch unvorsichtige Raucher das Brandmeldesystem ausgelöst, was in der Vergangenheit zu einigen Fehleinsätzen führte.

Stets waren die Helfer schnell zur Stelle, mussten aber dann wieder unverrichteter Dinge abrücken eine kostspielige Sache. Aus Sicht der Sparkasse war es daher nur logisch, sich an der Beschaffung eines neuen Einsatzleitfahrzeugs zu beteiligen. Die Zahl der Fehleinsätze steht in keinem Verhältnis zur Gesamtsumme der Einsätze, die die Feuerwehr pro Jahr zu leisten hat: Im Schnitt sind es an die 350 Notrufe. Darunter so banale Dinge wie die verängstigte Katze auf dem Baum, aber eben auch schwere Verkehrsunfälle. Im Anschluss an die Übergabe erklärte Kommandant Roland Seemüller allen Anwesenden und den Mitgliedern des Stadtrats einige wichtige Funktionen und technische Details der beiden Fahrzeuge.